Menschen in Leitungs- und Spitzenpositionen sind mit einem höchsten Ausmaß von Machtbewusstsein und Effizienzdenken konfrontiert. Sie müssen also über eine mindestens genauso hohe psychische Stabilität, respektive ein stark ausgeprägtes Abwehr- bis hin zum Verleugnungspotential verfügen.
Die Anforderungen an Coaching bestehen entsprechend, neben der Unterstützung, Begleitung und beruflichen Reflexion eines unabhängigen, loyalen Coach aus kritischer Solidarität seinem Klienten gegenüber.
Coaching arbeitet grundsätzlich mit der Freiwilligkeit und hat den Charakter einer Prozess-Beratung im Sinne von: der Klient wird gefordert das Problem zu erkennen und selbst zu verändern, zu lösen. Der Coach wacht über den Verlauf, nicht über Inhalte und Ergebnisse. Der Klient behält, besitzt sozusagen das Problem; ändert seine Sichtweise, sein Verhalten, seine Interventionen und erschafft sich mit Hilfe von Coaching eine Veränderung, Lösung.
Dabei kann die Einsamkeit einer Leitungsposition durch eine neutrale, unabhängige Reflexion von außen im Sinne von Containing entlastet werden. Dies gilt vor allem für hilflose, scheinbar unlösbare Situationen und Belange, in denen der Coach Belastungen durch zuhören, aushalten ein Stück weit abnimmt und unterstützend wirkt, indem er die gute Arbeit, die geleistet wird, benennt.
Neben der Bewältigung von Krisen achtet der Coach im Prozess immer auch darauf, dass Burn-out vermieden, einer Überemotionalisierung der Arbeit entgegengewirkt, ein Helfersyndrom abgebaut, Mobbing verhindert wird. Letztendlich wird Psychohygiene ermöglicht, wobei Manipulation keinen Platz findet.
Zur Kompetenzerweiterung gehören:
Im Kontakt mit dem Coach wird immer sichtbar, wo der Klient steht und um welche weiteren Schritte es geht.